09.01.2008 - St. Maarten: Philipsburg / Maho Bay Beach

Hier kann man die Bilder eigentlich für sich sprechen lassen und alles ist gesagt. St. Maarten war mein persönliches Traumziel dieser Reise. Während die karibischen Traumstrände sich angeblich an der Ostküste auf der französischen Seite befanden, hatte ich von Anfang an nur ein Ziel: Maho Bay Beach. Direkt hinter diesem Strand beginnt die Landebahn des Princess Juliana International Airport. überdimensionale Warnschilder weisen deutlich darauf hin, dass man hier durch startende oder landende Flugzeuge schwer verletzt oder getötet werden kann. Wenn plötzlich extreme Sandstürme auftreten, Leute den Kopf einziehen und sich die Ohren zuhalten, dann ist es Maho Bay Beach. Die Sunset Beach Bar versorgt einen nicht nur mit kaltem Bier sondern auch mit aktuellen Fluginformationen, die dort auf ein Surfbrett geschrieben werden und dazu wird per Aussenlautsprecher der Flugfunk eingespielt. Aber nicht genug: Man hat ausserdem Blick auf einen Vulkan und viele schöne Frauen. Die Temperatur betrug 29 Grad, die Wassertemperatur 27 Grad. Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei und es kursierte das Gerücht, dass eine Zugbrücke im Laufe des Nachmittags hochgefahren würde und so der Rückweg zum Schiff abgeschnitten würde. Also lieber nichts riskieren und daher Abreise mit dem nächsten Taxi.
Die offizielle Währung, den niederländischen Antillen-Gulden, habe ich nirgendwo gesehen. Gezahlt wurde mit US-Dollar aber auch Euro wurde gerne akzeptiert, allerdings mit Wechselkurs 1:1 zum US-Dollar. Bei der Sunset Beach Bar kostete ein Bier also wahlweise 4 USD oder 4 EUR, in Dollar schon nicht billig, in Euro glatter Wucher.

Da St. Maarten das Endziel der Kreuzfahrt war, begann an dieser Stelle die Rückreise non-stop zum Cape Canaveral. Zwei Tage auf See heisst zwei Tage nicht unbedingt früh aufstehen müssen und dann kann man an Bord auch endlich mal feiern. Die letzte offene Location war immer die White Heat Disco, aber auch da wurde man um kurz nach 3 Uhr rausgeworfen. Das war aber vielleicht auch gut so, denn Fosters verursacht enorme Kopfschmerzen und übelkeit am nächsten Tag und wer früher ins Bett geht, trinkt weniger davon.