![]() | ![]() |
| Nach ausgedehntem Abendessen, Koffer packen und noch ein bisschen die letzte Nacht an Bord feiern, blieben leider nur noch weniger als drei Stunden Zeit zum Schlafen. So sah ich dann am nächsten Morgen trotz des Bilderbuch-Sonnenaufgangs am Cape Canaveral noch nicht ganz so fit aus. Das Verlassen des Schiffes artete leider auch in Stress aus, da ich wegen des relativ frühen Abfluges auch recht zügig von Bord musste. Ich hatte mich gerade mit einem vollen Frühstückstablett am Lido-Deck niedergelassen, als auch schon meine "Debarkation"-Nummer ausgerufen wurde. Das bedeutet man hat noch zehn Minuten Zeit von Bord zu kommen. Also kein Frühstück. Es folgte wieder einmal US-Einreise und Zoll. Danach Bustransfer nach Orlando, von dort drei Stunden später per Ted-Flug UA1475 mit einem A320 nach Washington. Dort dann wieder zig Stunden Aufenthalt und danach direkt ohne Ausreise in den Flieger nach Frankfurt. Die grüne I-94-Karte aus meinem Reisepass habe ich beim Boarding dem United-Personal zur Weiterleitung an die Behörden übergeben. Ich hoffe dort ist sie angekommen, denn sonst bin ich nicht offziell ausgereist und kann mich bei der nächsten Einreise auf längere Gespräche mit Homeland Security einstellen. | ![]() |
![]() | ![]() |
![]() | ![]() |
![]() | ![]() |
![]() | ![]() |
![]() | ![]() |
![]() | ![]() |
![]() | ![]() |
![]() | ![]() |
| Auf dem Nachtflug über den Atlantik an Bord von United Airlines UA952 wollte ich dann eigentlich etwas Schlaf nachholen um morgens fit in Frankfurt zu landen. Nach dem Abendessen und Vorbeiflug an New York habe ich meine Sitzlehne in eine bequemere Position gebracht um noch einen Film gucken. Es war allerdings so laut in meiner Sitzreihe 29, dass man im Kopfhörer kein Wort verstehen konnte. Schlafen war ebenfalls unmöglich weil es über dem Atlantik mal wieder Turbulenzen gab, die ganze Nacht das Anschnallzeichen ein- und ausgeschaltet wurde und man abgesehen von dem Gewackel dann auch noch ständig von dem "DING" wieder aufgeschreckt wurde. Am nächsten Morgen dann Ankunft in Frankfurt in dichtem Nebel - mehrere Flüge wurden deswegen umgeleitet - und einer Aussentemperatur von -1 Grad. Das ist bitter wenn man es vorher 30 Grad wärmer hatte. Zu Hause habe ich nur den Koffer abgestellt und bin dann zu Caro in den Westerwald gefahren, wo ich sofort auf der Couch eingeschlafen bin und nicht mehr wachzubekommen war. Nach drei Stunden hab ich mich ins Bett gelegt und nochmal 12 Stunden geschlafen. Das war wohl dringend nötig. | ![]() |